Eine Wohnung zu renovieren, ist immer mit viel Arbeit verbunden. Kompliziert ist es jedoch nicht, zumindest was das Streichen der Decken und Wände angeht. Streichen ist einfach und jeder kann es - oder etwa doch nicht? Welches die drei größten Fehler beim Streichen sind und wie man es richtig macht, erklären wir Ihnen in folgendem Text.

 

Die Ränder und Ecken mit dem Pinsel vorstreichen

Bevor es an das Rollen der großen Wandflächen geht, streichen viele die Ränder und Ecken mit einem Pinsel vor. Danach werden die großen Flächen mit einer Fell- oder Schaumstoffrolle gerollt. Trocknet die Farbe nun, zeichnen sich die Ränder oftmals unschön ab. Woran liegt das und wie kann man das vermeiden? In der Regel liegt es daran, dass mit dem Pinsel entweder zu viel - die Farbe wird zu dick aufgetragen - oder zu wenig Farbe aufgenommen, die Farbe also zu dünn aufgetragen wird. Außerdem hinterlässt ein Pinsel eine ganz andere Struktur, als eine Farbrolle, die "Strichart" ist komplett unterschiedlich. Das Problem zu vermeiden, ist ganz einfach. Wenn Sie die Ränder mit einem Pinsel vorstreichen möchten, steht dem nichts im Weg. Sobald Sie allerdings einen Rand fertig gestrichen haben, nehmen Sie eine kleine und saubere Walze der gleichen Art , die Sie auch für die großen Flächen benutzen und rollen damit - ohne Farbe - über Ihren Pinselstrich. Hierbei verteilt sich die Farbe gleichmäßig und die Ränder erhalten die gleiche Oberflächenstruktur wie der Rest der Wand. Trocknet die Farbe nun, ist von den vorgestrichenen Rändern nichts mehr zu sehen. Alternativ können Sie auch gleich eine kleine Walze zum Vorstreichen verwenden.

Streifige Decken oder Wände

Kennen Sie es auch? Sie sind endlich fertig und stolz auf das noch recht nasse Ergebnis. Die Farbe trocknet und mit der Trocknung kommt der Schreck: die Fläche zieren Streifen. Gerade bei Decken passiert dies häufig. Grund dafür ist, dass die Farbe während des Streichens zu schnell getrocknet ist und Sie dadurch den Überblick verloren haben, wo Sie schon gestrichen haben. Um Streifen an Decken und Wänden zu vermeiden, halten Sie beim Arbeiten die Fenster geschlossen. Durchzug begünstigt eine zu rasche Trocknung. Arbeiten Sie am besten zu zweit, damit Sie immer nass in nass arbeiten können. Fangen Sie an einem Ende der Decke an. Am günstigsten ist es, wenn sie vom Lichteinfall weg arbeiten, also unter dem Fenster in die entgegengesetzte Richtung. Tragen Sie die Farbe zunächst satt auf und arbeiten Sie anschließend noch einmal kurz über die schon gestrichene Fläche, um eine gleichmäßige Oberflächenstruktur zu erhalten. Und zu guter Letzt: unterteilen Sie die Decke gedanklich in Vierecke und arbeiten Sie diese Flächen Stück für Stück ab.

Billige Farben

Mit einer der größten Fehler beim Streichen ist es, wenn Sie günstige Farbe im Baumarkt oder Discounter kaufen. Sie sparen damit im Endeffekt kein Geld, sondern vergeuden Zeit, Arbeitskraft und Farbe. Günstige Baumarkt-Farben sind in der Regel dünnflüssig, haben wenig Farbpigmente, dafür umso mehr unnötige Füllstoffe. Das ist auch der Grund, warum diese Farben so günstig sind. Sie decken meist erst nach dem dritten, vierten Anstrich halbwegs vernünftig und mit vielen Sorten wird die Wand oder Decke nach dem Trocknen trotzdem fleckig. Wenn Sie Ihre Wohnung renovieren möchten, kaufen Sie gute Farbe. Sie ersparen sich damit eine Menge Stress und wenn man bedenkt, wie viel der günstigen Farbe Sie auf die Wand bringen müssen, um ein akzeptables Ergebnis zu erzielen, sind Marken-Farben auch nicht sehr viel teurer. Eine exzellente Farbe für den Innen- und Außenbereich sind Sto-Farben. Sto-Farben sind hochwertige, Schadstoff geprüfte Farben und hochdeckend, mit einem sehr hohen Weißgrad. Sto-Farben können Sie unter https://farben-profi.de/ im Internet bestellen.