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Die passende Grundierung für jeden Untergrund

Die passende Grundierung hat unmittelbaren und entscheidenden Einfluss auf das Gesamtergebnis sowie die Lebensdauer Ihrer Beschichtung. Die nachfolgende Beschichtung kann lediglich so gut funktionieren wie die grundierte Fläche. Entscheidend ist also, dass Sie bereits bei der Auswahl der Grundierung genau das richtige Produkt benutzen.

Welcher Anwendungszweck steckt dahinter

Als Haftvermittler sorgt sie für eine gute Haftung zum jeweiligen Untergrund. Eine essentielle Voraussetzung für das gewünschte Oberflächenbild. Als verfestigende Variante gleicht sie unterschiedlich saugende Untergründe an. Das heißt, sie reguliert das Saugverhalten und damit das zu schnelle Antrocknen des Materials. Der Fachbegriff hierfür lautet "Aufbrennen". Würde die Grundierung das Saugverhalten nicht regulieren, würde mit der nachfolgenden Beschichtung auch kein gutes Rollergebnis erzielt werden können.

Im Falle von leicht sandigen Untergründen bindet das Material lose Partikel und verfestigt die Oberfläche. Dabei werden die Poren nicht verschlossen.

Auch als isolierender Grundanstrich kann eine Grundierung wirken. Es gibt eine Vielzahl an Situationen, bei denen Dinge isoliert werden müssen, so z.B. Nikotin-, Öl-, Ruß- oder Wasserflecken.

Die richtige Grundierung für Ihren Beschichtungsaufbau

Die Anzahl der verschiedenen Untergründe ist groß. In der Praxis finden sich beispielsweise Beton, Kalkputze, Kalksandstein, Porenbeton, Mauerwerk, Putze, Gipsputz, Gipskarton und jede Menge weiterer Untergründe. Jeder der genannten Untergründe benötigt spezifische Grundierungen. Der eine Untergrund ist porös und stark saugend, der andere ist dicht und glatt. Jeder Untergrund benötigt daher die passende Beschichtungsvariante. Ein Hersteller, der für all diese Varianten das passende Produkt hat, ist die Firma Sto. Bereits seit 1955 bietet Sto das Vollsortiment im Bereich der Farben und des gesamten Malerbedarfs an.

Bevor es losgehen kann

Vor jedem Beschichtungsbeginn ist es wichtig, den Untergrund sorgfältig zu analysieren. Sie haben vorher erfahren, welche Vielzahl an Untergründen es gibt. Jede dieser Flächen benötigt eine andere Behandlung und setzt unterschiedliche Details voraus. Bevor Sie also mit der Beschichtung beginnen, nehmen Sie die Fläche genau in Augenschein. Hierbei stehen mit diversen Methoden einige Prüfmöglichkeiten zur Verfügung. So kann per Abklopfen, Abrieb-, Kratz-, Benetzungsprobe oder einem Gitterschnitt erkannt werden, in welchem Zustand der Untergrund ist. Auf dieser Grundlage wird dann schnell klar, welche Maßnahme und welche Grundierung zum Einsatz ergriffen werden muss.

Welche Arten der Grundierung gibt es

Es gibt unterschiedliche Arten von Grundierungen. Bei stark oder ungleichmäßig saugenden Untergründen benötigen Sie eine Grundierung, die möglichst weit in den Untergrund einzieht. Diese Materialien verfestigen die Oberfläche und sorgen dann für ein gleichmäßiges Saugverhalten. Untergrundbeispiele hierfür sind zum Beispiel Putz, Beton, Kalksandstein oder Gipskarton.

Pigmentierte und damit deckende Grundierungen werden auf schwach saugenden Untergründen verwendet. Diese Produkte haben die Aufgabe, haftvermittelnd bzw. haftverbessernd zu wirken. Die nachfolgende Beschichtung hat somit keine Probleme auf dem Untergrund zu haften. Die Gefahr von Abplatzungen wird dadurch also vermieden.

Spezialgrundierungen werden für besondere Herausforderungen hergestellt. Soll verhindert werden, dass abgetrocknete Wasserflecken, Nikotinverschmutzungen oder Rußflecken wieder an die Oberfläche treten, so kommt ein solches Produkt zum Zuge.

Die richtige Produktauswahl ist kein Hexenwerk. Nehmen Sie sich etwas Zeit und begutachten Sie Ihren Untergrund in aller Ruhe.