Egal ob nun Renovierung der alten vier Wände oder ob ein Einzug in neue vier Wände, wer es farblich haben möchte, der muss in aller Regel auf entsprechende Innenfarbe zurückgreifen. Im Baumarkt gibt es hierzu eine scheinbar grenzenlose Auswahl und auch die Preisunterschiede sind breit gefächert. Wenn Sie wirklich etwas von Ihren Innenfarben haben möchten, dann sollten Sie auf hohe Qualität achten, denn eine solche Investition zahlt sich immer aus und wir erklären Ihnen auch warum.

Innenfarbe - nicht nur schön, sondern auch gesund sollte sie sein

Damit Innenfarben auch als wirklich hochwertig und qualitativ bezeichnet werden können, sollten sie mindestens zwei entscheidende Bedingungen erfüllen, bzw. Eigenschaften mit sich bringen. Zum einen sollten sie für einen hervorragenden optischen Eindruck sorgen und zum anderen eine schadstofffreie, angenehme Atmosphäre vermitteln. Sicherlich gehen in puncto Optik die Meinungen auseinander, doch bei der Gesundheit sollte jeder dieselben Ansprüche stellen.

Ist bei Innenfarbe die Dispersionsfarbe die beste Wahl?

Fachlich werden die klassischen im Handel erhältlichen Innenfarben, als Dispersionsfarben bezeichnet. Beim Lösemittel handelt es sich um reines Wasser und sie besteht aus fein verteilten kleinsten Kunststoffteilchen. Allgemein werden Dispersionsfarben als schadstoffarm gehandelt, welche für eine angenehme Optik sorgen und einfach zu verarbeiten sind. Sie können lasurartig aufgebracht werden oder deckend aufstreichen. Entweder entsteht so eine lockere Tönung oder eine Fläche, die gleichmäßig eingefärbt ist.
Zudem ist die Auswahl hier all umfassend, denn die Dispersionsfarbe gibt es in sämtlichen Tönen und kann in zahllose Nuancen angemischt werden. Allerdings hat genannte Farbe nicht nur Vorteile, denn sie besteht leider nicht aus Inhaltsstoffen auf natürlicher Basis und lässt die Wand nur bis zu einem bestimmten Grad atmen.

Innenfarbe - welche ist ist ideal für die Gesundheit?

Ausschließlich Innenfarbe als natürliche Mineralfarbe ist komplett diffusionsoffen. Allgemein werden sie als regulierend beim Raumklima und gesundheitsfördernd, bezeichnet. Sie sollten jedoch am besten auf Silikatfarbe zurückgreifen, denn Kalkfarben neigen oftmals etwas zum Abfärben. Beachten Sie in Bezug auf Silikatfarben jedoch, dass diese nur auf mineralischen Untergrund haften. Das bedeutet für Sie, dass Sie die Wände vorab nicht mit Tiefgrund streichen oder tapezieren dürfen. Ebenfalls tabu sind Untergründe aus Gips.
Des Weiteren sind auch Öko-Farben zugehörig zu den Innenfarben, die als gesundheitsfördernd gelten. Leider sind Öko-Farben wie auch Silikatfarben nicht in ganz so üppiger Auswahl erhältlich. Wenn Sie aber dezente und warme Farbtöne bevorzugen, dann liegen Sie mit den Innenfarben goldrichtig.

Lohnenswerte Investition, vor allem für stark beanspruchte Räume

Überall wo in der Wohnung das Leben tobt, sollten Sie auch darauf achten, dass dort Innenfarben an die Wände kommen, die eine äußerst hohe Qualität haben, https://farben-profi.de/. Sicherlich hat eine entsprechende Qualität auch ihren Preis, doch eine solche Investition wird sich schnell als lohnenswert herausstellen. Räume wie Küche, Wohnzimmer, Bad, Flur und Kinderzimmer sind oftmals viel genutzte Örtlichkeiten. Hier bietet sich der Einsatz von Latexfarben als Innenfarben an, denn so erzeugen Sie Flächen, die abwaschbar sind. Silikatfarben hingegen zeigen sich an den Wänden nicht standfest gegenüber festem Rubbeln, sondern sind auch resistent in puncto Feuchtigkeit.

Wie Sie erkennen, ob es sich um qualitativ hochwertige Innenfarben handelt

Nur wenige haben ein entsprechendes Fachwissen und können mit den Angaben auf den abgedruckten Etiketten der Gebinde, etwas anfangen. Für die Qualität der Farbe spricht vor allem die Höhe der Deckkraft. Unterteilt wird dabei in vier Klassen. Klasse 1 hat die höchste Deckkraft mit mindestens 99,5 Prozent und die letzte Klasse 4 hingegen nur weniger als 95 Prozent. Zwar scheinen die Unterschiede in der Prozentzahl nicht so groß, doch erkennbar sind diese minimalen Prozentpunkte Unterschied an der Wand.
Des Weiteren gehört auch die Nassabriebklasse zu einem Qualitätsmerkmal. Auch hier wird wieder in Klassen unterschieden, in den Klassen eins bis fünf. Hier gilt das Prinzip der Schulnoten und somit steht die Nassabriebklasse 1 für die beste Qualität. Logisch ist da, dass die Klasse 5 von Experten so gut wie nie empfohlen wird.