24.07.19 Lesezeit: 6min

Gehen Sie bloß kein Risiko ein:

Die Fassade prägt das Image Ihres Hauses und verrät Ihren Nachbarn, wer Sie sind.

Deshalb sollten Sie bei der Fassadenfarbe nicht geizen - aber auch nicht wie der Sonnenkönig von Frankreich prahlen.

Sie brauchen also weder die Schatzkammer der Queen zu plündern noch müssen Sie Ihr Haus ins Schloss Versailles verwandeln.

Das geht auch günstiger.

Als geübter Heimwerker können Sie Ihre Ärmel hochkrempeln und den Anstrich selbst in die Hand nehmen.

Denn durch Witterung, Luftverschmutzung und allgemeine Abnutzung braucht die Fassade hin und wieder einen neuen Anstrich.

Wie Sie ein professionelles und stattliches Ergebnis erhalten und welche Fassadenfarbe sich am besten eignet, zeigen wir Ihnen hier.

Welche Fassadenfarbe ist die richtige?

welche Fassadenfarbe ist die beste

Zuerst das Wichtigste:

Wie soll Ihre neue Fassade aussehen?

Ob klassisch oder modern bleibt ganz Ihnen und Ihrem Geschmack überlassen.

Doch eine Sache müssen Sie beachten:

Laut dem deutschen Baugesetzbuch (BauGB) müssen die Eigentümer immer das Ortsbild berücksichtigen. Was heißt das im Klartext?

Eine Genehmigung für grelles Neon-Grün werden Sie für Ihre Fassade vermutlich nicht bekommen.

Falls Ihr Haus unter Denkmalschutz steht, wird es noch komplizierter - da sollte Sie sich ebenfalls vorher gründlich informieren.

#Tipp vom Profi: Wollen Sie Ihre Fassadenfarbe beibehalten, haben aber vergessen, welcher Farbton es ist? Kein Problem. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie jeden Farbton in nur 60 Sekunden bestimmen können!

 

Worauf kommt es bei der richtigen Fassadenfarbe an?

Billige Fassadenfarben verblassen sehr schnell und schützen Ihre Fassade nicht vor der grellen Sonne im Sommer.

Deshalb ist vor allem die Farb-Art entscheidend für ein lang anhaltendes Ergebnis.

Dazu empfehlen wir Ihnen die Wandfarbe von Sto: Lotusan G.

Diese spezielle Fassadenfarbe hat besondere Eigenschaften, die einzigartig auf dem Markt sind:

  1. Inspiriert von der Lotusblüte verfügt Lotusan über einen Abperleffekt - dadurch wird die Oberfläche Ihrer Fassade extrem wasserabweisend.
  2. Mit Lotusan perlt der Schmutz zusammen mit dem Regen ab und die Fassade reinigt sich selbst - das Wasser läuft in Rinnsalen wieder ab und spült Schmutzpartikel herunter.
  3. Lotusan bietet einen natürlichen Schutz vor Algen und Pilzbefall - ohne bioziden Filmschutz.
  4. Die Fassadenfarbe ist strukturerhaltend, CO2- und wasserdampfdurchlässig und reduziert die Benetzbarkeit mit Wasser.
  5. Weltneuheit - dank der patentierten X-Black Technology wirkt ein hochmoderner Hitzeschild gegen das solare Aufheizen.

Die Fassadenfarbe ist wegen der hohen Deckkraft sehr sparsam im Verbrauch, weil meisten schon ein Anstrich genügt, um den Untergrund zu verdecken.

Mit Lotusan schaffen Sie ein professionelles professionelles Ergebnis, um das Sie Ihre Nachbarn beneiden werden.

#Lesetipp vom Profi: Sto Farben - 10 Gründe, warum Maler sie empfehlen

 

Fassadenfarbe: Material und Werkzeuge

fassadenfarbe werkzeuge

Ob Malerbürste, der sogenannte Quast oder Farbroller:

Entscheidend ist hier die Qualität.

Wer keine Lust hat einzelne Borsten aus dem frischen Anstrich zu ziehen oder auf eine verklumpte Bürste, sollte beim Streichwerkzeug nicht sparen.

Wir empfehle Ihnen die klassische Lammfellrolle oder die Fassadenwalze von Sto - sie ist langlebig und robust.

Weitere unverzichtbare Werkzeuge sind:

  • Ein Flachpinsel (am besten mittelgroß) für die Ränder
  • Klebeband und Plane, um mit dem Band angrenzende Bauteile sicher abzukleben.
  • Ein Eimer mit Abstreifgitter
  • Hochdruckreiniger oder Gartenschlauch

Falls Ihre Fassade in die Jahre gekommen ist und schutzlos allen Winden ausgesetzt war (dazu kommen wir gleich), benötigen außerdem weitere Werkzeuge für die Sanierung:

  • Reparaturspachtelmasse
  • Spachtel
  • Hammer
  • Drahtbürste
  • Glättekelle.

Haben Sie ein mehrstöckiges Haus?

Wenn Sie die oberen Stockwerke streichen, dann brauchen Sie außerdem ein Gerüst.

Ein solches Gerüst finden im Baumarkt in der Nähe oder im Internet.

Sie können auch heldenhaft auf eine Leiter balancieren und so die Fassade streichen - doch davon raten wir Ihnen an.

Das ist viel zu gefährlich und extrem umständlich, da viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen.

Ein Gerüst kostet Sie zwar etwas mehr Geld, ist aber sicherer und einfacher bei der Installation.

 

Fassade streichen: die Vorbereitung

fassadenfarbe vorbereiten

Nach 10 oder 20 Jahren ist es in der Regel soweit:

Die Fassade altert, bröckelt oder gibt die Farbe auf.

Ein neuer Anstrich muss her.

Wer Geld sparen will und die Fassade nicht doppelstreichen möchte, sollte vorher aber einige Dinge klären und eine "Fehleranalyse" machen.

Diese 5 Fragen sollten Sie vorher klären:

 

Befinden sich starker Schmutz oder Algen auf der Außenwand?

Häufig genügt hier einfaches Abspritzen mit dem Schlauch.

Bei starkem Schmutz benötigt man einen Hochdruckreiniger.

Der Wasserstrahl kann dabei auch lose Farbe und lockeren Putz von der Fassade lösen.

Wenn Sie dabei keine weiteren Schäden verursachen möchten, ist Fingerspitzengefühl notwendig.

Also üben Sie vorher beim Nachbarn - aber lassen Sie sich nicht erwischen.

 

Blättert die Farbe ab?

Wenn die Farbe an verschiedenen Stellen großflächig abblättert, hilft auch kein Wasserstrahl mehr:

Die alte Fassadenfarbe muss ab.

Was heißt das?

Knochenarbeit:

Die Fassade können Sie per Hand oder mit einem Schleifgerät abschleifen.

 

Ist die Oberfläche noch fest?

Ein einfacher Test bringt hier ein klares Ergebnis:

Wischen Sie mit einem Tuch über oder Kratzen Sie mit einer Bürste an der Oberfläche.

Löst sich Sand muss der Fassadengrund gründlich behandelt werden.

 

Existieren Löcher oder Risse?

Reparaturspachtelmasse ist hier die richtige Wahl.

Damit können Sie die Löcher und Risse füllen und danach gut verstreichen.

Kleine Spalten sollten Sie zuvor vergrößern und mit dem Spachtel überdecken. Danach legen Sie Armierungsgewebe auf und bearbeiten alles nochmals mit der Spachtelmasse.

Nachdem alles wieder trocken ist, können Sie die reparierte Oberfläche nachschleifen, damit die Oberfläche wieder glatt ist.

 

Ist der Putz noch beständig?

Der Klopftest gibt Aufschluss.

Klopfen Sie mit der Faust vorsichtig auf die Fassade.

Wenn Sie Hobbyboxer sind, sollte das Ihre Frau erledigen.

Klingt der Untergrund hohl, verfügt der Putz über keine ausreichende Haftung mehr.

Bei größeren Stellen müssen Sie das lose Fundament abschlagen und neu verputzen.

Kleinere Flecken können Sie auch mit Armierungsgewebe spachteln.

#Lesetipp: Abwaschbare Wandfarben - Wie Sie Schmutzflecken kinderleicht entfernen können

 

Fassade streichen - So gelingt Ihnen der perfekte Anstrich

fassade streichen wie ein profi

Es ist soweit:

Nachdem die Vorbereitung sorgfältig gemacht wurde, können Sie den Pinsel schwenken.

Wie Sie einen perfekten Anstrich hinkriegen, zeigen wir Ihnen hier:

#1 Warten Sie den richtigen Zeitpunkt ab

Wie sieht das ideale Wetter zum Streichen aus?

Wolkig, mit Aussicht auf Fleischbällchen.

Spaß bei Seite, hier ist die Antwort:

Ideales Streichwetter ist nicht zu sonnig, aber auch nicht zu kalt.

Besonders warme Tage laden zu Außenarbeiten ein.

Ist es allerdings zu heiß, kann der frische Putz buchstäblich verbrennen, weil die Feuchtigkeit zu schnell entzogen wird - und das ist schlecht, weil der Putz sonst nicht hart wird.

Was ist die Folge?

Das Material wird poröse oder defekt und Sie können den ganzen Spaß von vorne beginnen - diesmal aber hoffentlich bei einem besseren Wetter.

Auch feuchtes oder nasses Wetter kann Ihnen beim Streichen ans Bein pinkeln:

Regen und Nebel kann zu kleinen Rissen führen - die Feuchtigkeit ist hierfür der Auslöser.

Was ist also das perfekte Wetter für den perfekten Anstrich?

Wolkig, mit Aussicht auf 10 bis 25 Grad.

 

#2 Streichen Sie wie ein Profi

Beim Streichen entstehen häufig Streifen - auch an der Fassade.

Wie verhindern Sie solche Peinlichkeiten?

Streichen Sie nass-in-nass.

Das heißt im Klartext:

Nachdem Sie den Farbroller in den Eimer getunkt haben, sollten Sie nicht an der trockenen Wand wieder ansetzen, sondern zur Hälfte auf der nassen Fläche - also dort, wo schon die neue Farbe an der Wand ist.

# Tipp: Sie können auch alle Sto Farben sprühen und extrem viel Zeit sparen

 

Doch ein Anstrich ist meistens nicht genug.

Warum das so ist, erfahren sie hier:

 

#3 Haben Sie genug Fassadenfarbe?

Für einen lückenlosen und gut deckenden Anstrich der Außenwände empfehlen wir Ihnen mehrere, dünne Farblagen aufzutragen.

Das heißt zwar mehr Arbeit, verhindert aber die allseits gefürchtete Runzelbildung.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie genügend Farbe kaufen. Besonders bei einem rauen Untergrund können Sie getrost 20 Prozent mehr Fassadenfarbe einplanen.

#Lesetipp: So berechnen Sie exakt,wie viel Liter Farbe pro qmSie benötigen

Ein Grundsatz für Heimwerker ist:

Es ist besser zweimal dünn zu streichen, als einmal viel zu dick aufzutragen!

 

Haben Sie noch Fragen?

haben Sie noch fragen zu fassadenfarbe?

Mit unseren Tipps zu den Fassadenfarben von Sto gelingt Ihnen ein optisch schöner und hochwertiger Anstrich Ihrer Fassade.

Und mit etwas handwerklichem Geschick und dem richtigen Werkzeug werden Sie Ihre Außenwände verjüngen und Ihr Haus erneut zum Glänzen bringen.

Außerdem finden Sie in unserem Sto Farben Online Shop finden Sie alles, was Sie oder Ihre Fassade braucht.

 

Frohes Schaffen, 

Ihr Andreas Neufeld

 

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